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Knochen – Lifting
Sinus-Lift
Probleme können Implantationen im Oberkiefer bereiten, wenn
Sie die seitlichen Backenzähne schon vor längerem verloren
haben. In solchen Fällen dehnt sich die Kieferhöhle nach unten
aus, der Kieferkamm wird sehr dünn.
Hier hilft Ihnen ein so genannter Sinus-Lift (Sinus: Kieferhöhle). Dabei wird der Kieferhöhlenboden angehoben. Wir lösen
vorsichtig die Schleimhaut der Kieferhöhle und drängen sie nach oben. Der so entstehende Hohlraum zwischen Schleimhaut und Kieferkamm wird mit Knochen aufgefüllt.
Bei ZahnKonzept werden die Knochenpräparation und die
Hebung der Kieferhöhlen-Schleimhaut mittels schonender, modernster Piezo-Ultraschall-Technologie realisiert. Für deutlich sichere Vorhersagbarkeit des OP-Erfolgs.
Ihre Implantate können gleichzeitig mit dem Sinus-Lift inseriert werden, wenn Ihr Restknochen noch ausreichend hoch ist (indirekter Sinuslift nach Summers, Zugang zur Kieferhöhle
durch den Implantat-Bohrstollen hindurch).
Anderenfalls werden Ihre Implantate zweizeitig, nach Knochen-
aufbau im Sinus (durch ein separates, seitliches (!) Kieferhöhlen-
wand-Fenster) und Verknöcherung der aufgefüllten Kiefer-
höhlenregion, eingepflanzt. Der Reifungsprozess hin zu neuem, stabilen Knochen dauert dann je nach Verfahren etwa 5 -12
Monate.
In besonderen Fällen lässt sich mit Hilfe einer
neuartigen Technik der sonst notwendige Zweiteingriff zur Implantation vermeiden. Dabei werden die Implantate an einer dünnen Titanschiene, dem Sinus-Implantat-Stabilisator (SIS) für stabilen Halt im Sinusliftbereich fixiert. Die Wartezeit auf Ihre neuen, festen Zähne wird auf diese Weise um 3 Monate verkürzt.
Oft ist ein Knochenaufbau die einzige Chance, wieder ein
optimales Lager für ein Implantat zu schaffen. Fast immer ist eine
Implantation möglich, um festsitzenden Zahnersatz anzufertigen
und die locker sitzende, herausnehmbare Prothese zu vermeiden.
Die vorgestellten Eingriffe zur chirurgischen Wiederherstellung implantatfähigen Knochens führen wir in Ihrer ZahnKonzept-Implantatpraxis ambulant, vorzugsweise in Narkose durch.
Knochenaufbau im Video, Der Sinuslift nach Summers
Das Video läuft ohne Ton. Es zeigt den indirekten Sinuslift nach Summers. Dabei wird die Kieferhöhleschleimhaut durch den Implantat-Bohrstollen hindurch angehoben. Der so ent-
stehende Hohlraum wird mit Knochenersatzmaterial oder eigenem Knochenmouse aufge-
füllt und das Implantat in den ausreichend dimensionierten Restknochen einzeitig gesetzt.
Implantat und Knochenaufbau um die Implantatspitze herum heilen gleichzeitig ein.
Es kommt unterschiedliches Instrumentarium verschiedener Hersteller für diesen Eingriff
zum Einsatz.
Thrombozyten-Konzentrat
Heilende Kräfte des Blutes nutzbar machen!
Aus nur wenig Eigenblut wird ein Wachstumsfaktorenkonzentrat gewonnen und sowohl auf die Implantatoberfläche als auch auf den Knochen geträufelt.
Ihr Vorteil: Beschleunigung des Knochenwachstums.
Eine weitere bahnbrechende Erfindung wird zurzeit erprobt:
Implantate, die mit wachstumsfördernden Substanzen, den BMPs
(Bone Morphogenetic Proteins), beschichtet sind, sollen ebenfalls die Heilung rasant verkürzen – Doping der Knochenheilung!
Knochentransplantate aus körpereigenen Knochenzellen
Zahnimplantate trotz geringer Knochendicke! Bei erfolgter Knochenrückbildung insbesondere im Oberkiefer-Seitenzahnbereich muss der Knochen zunächst wieder aufgebaut, augmentiert werden. Bei den herkömmlichen Verfahren wird dazu Knochengewebe von anderen Körperstellen entnommen – in der Regel von Bereichen im Unterkiefer. Ein operativer Zweiteingriff zur Entnahme des Knochenmaterials ist damit verbunden.
Oral-Bone-Chips – im Labor gezüchteter körpereigener Knochen
Bei ausgedehnten Knochendefiziten verfügt ZahnKonzept über modernste Biotechnologie. Denn
es gibt heute die Möglichkeit, körpereigenen Knochen außerhalb des Körpers zu züchten. Mit einem autologen (aus patienteneigenen Knochenzellen), nachgebildeten Kieferknochentransplantat wird ein
ganz neues Vorgehen möglich: Hier genügt eine
geringe Menge Knochenhautzellen, um daraus im Hightech-Labor in einem komplexen
Tissue-Engineering-Verfahren neue Knochensubstanz anzuzüchten und so zu vermehren. Damit lässt sich
Ihr Knochen aus körpereigenem Gewebe neu aufbauen – ohne größere Operation. Für jeden
Patienten ist somit ein bestmögliches Ergebnis während der Operation erreichbar.


